Kreisverkehr in Noitzmühle neu gestaltet

Bürgermeister Dr. Rabl lobt bei der Eröffnung des neuen Kreisverkehres in der Noitzmühle die langjährige Partnerschaft mit der Partnerstadt Straubing. Als Zeichen der immerwährenden und starken Verbundenheit hat ein bekannter Künstler einen himmelwärts zeigenden Stab in den bayrischen Landesfarben blau-weiß errichtet. Als Symbol der Stärke und als Anspielung an die Tradition der bayrischen Maibäume (https://www.bayern.by/erlebnisse/stadt-land-kultur/bayerisches-brauchtum/rund-um-den-maibaum/). „Wir sind froh, dass wir als Sponsoren ein bekanntes Welser Schotter-Unternehmen gewinnen konnten. So haben wir die Kosten für die Beauftragung des Künstlers wieder hereinholen können“, sagt der Welser Bürgermeister (Ende der Satire).

….so oder ähnlich muss es kommen, denn anders kann man sich kaum vorstellen, wie es nun mit dem Kreisverkehr in der Noitzmühle weitergeht.

Spaß beiseite, der ernsthafte Hintergrund ist folgender:
In der Noitzmühlstraße sollten durch das E-Werk in etwas mehr als einem Monat die Gas und Wasserleitungen erneuert werden. Dazu wurde der grün bepflanzte Kreisverkehr Noitzmühle gesperrt und komplett zubetoniert. Die Sperre – ursprünglich für einen Monat angekündigt – dauerte viele Wochen länger. BürgerInnen, die dort täglich vorbei fuhren fiel auf, dass viele Tage überhaupt nicht gearbeitet wurde.  Dabei handelt es sich ja nicht um irgend eine Verbindung, sondern um eine wichtige Ein- und Ausfahrtsstraße (und somit auch um einen repräsentativen Punkt) und für tausende Anrainer eine noch wichtigere Zufahrtsstraße in die Noitzmühle.

Nach der Beendigung der Baustelle (und einer längeren Übergangsphase als zubetonierte Fläche) präsentiert sich der Kreisverkehr nun als Schotterhügel mit einer blau-weißen Stange.

„Wir NEOS würden gerne wissen, wie es nun weitergeht und vor allem wann die Stadtgärtnerei in bekannter Qualität den Kreisverkehr wieder begrünt.“ fragt NEOS Gemeinderat Markus Hufnagl. „Da ist sicherlich noch Luft nach oben, was die reibungslose, schnelle und mit allen gut abgestimmte Abwicklung von Projekten betrifft.“ ergänzt Hufnagl.

Abschließend ist auch zu sagen, dass einige BürgerInnen uns gefragt haben, warum nicht gleichzeitig auch über eine grundlegende Umgestaltung des Kreisverkehres nachgedacht wurde. So hätten sich viele einen Kreisverkehr mit Bypass in Richtung Salzburgerstraße bzw. in Richtung Westring (Autobahn) gewünscht. Dies würde in Stoßzeiten bzw. zu Messezeiten die Europastraße entlasten und Staus vermeiden.